Drift

 

Tolle Zeiten für Schiffsforschung ... Sehnsucht sowieso!

Ich schwenke nochmal kurz zurück zur letzten Woche: auf dem Mond liegen das Mare Crisium und das Mare Tranquillitatis ganz nah beieinander, lässt sich also von einem ins andere rüberdriften ... wenn's kriselt, Kopf hoch: immer Ruhe in Sicht.

Überhaupt ist allgemein DRIFTEN angesagt: Land unter, gerader Kurs ist ausgesetzt, aber irgendwo wird's uns schon hintreiben ... Alle auf See!!! Ich sag ja: tolle Zeiten für Forschung. Fange gleich mal an.

 

Beobachtung: Geht gerade alles in Richtung Livestream. Sogar eine ziemlich mitreißende Strömung, führt aber im Mondparalleluniversum eher ins Mare Spumans (Schäumendes Meer) ...

Experiment: Wie wär's denn stattdessen mit dem Lacus Solitudinis (See der Einsamkeit) ...? Statt unermüdlicher Aktivitäten im Maschinenraum aufs Deck setzen, Stille wahrnehmen und mal schaun, wo's lang geht. Statt Kreuzfahrt mit Dauerentertainment doch eher Containerschiff, vielleicht sogar ganz ohne andere Passagiere??

 

Spricht ja gar nichts gegen Bordgepäck ... also Schrank öffnen, Auswahl treffen und Seekiste packen. Außer dem Deck gibt's ja schließlich noch die Kajüte ... ja, die Kombüse gibt's natürlich auch, anderes Thema ... also, Ablenkungsmanöver:

 

Hab' da für den Anfang mal einen Musikkoffer (mit Leinwand) gepackt, nur so als Vorschlag ... Alles schon vorrätig, schwimmt im Netz – einfach anklicken, schauen, driften ... Reicht übrigens für die ganze Woche, täglich anderes Panorama, sehr unterschiedlicher Seegang. Mein Tipp wäre: jeden Tag eine Luke öffnen ... Geht schon los!

 

TAG 1

 

TAG 2

 

TAG 3

 

TAG 4

 

TAG 5

 

TAG 6

 

TAG 7

 

angesteuerter Mondmeerblick: Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit)

oder auch mal ankern im Palus Somni (Sumpf des Schlafes)

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