3x Salzburg-Hamburg

 

Die Flaschenpost wird gerade zum Dauerthema, ist ja auch aufregend genug ein dauerhaft eingerichetetes Flaschenpostamt zu betreiben, oder besser: den Betrieb treiben zu lassen ... Muss ja niemand dort danebenstehen und sich einmischen. Wer eine Flaschenpost schreiben möchte, schreibt eine, und wer keine schreiben möchte, schreibt keine. So einfach.

Die Sache mit der Zustellung ist eine andere, das geht nicht ohne persönlichen Einsatz. Zuerst einen geselligen Ort finden, damit Antworten verfasst werden können, und dann das Zustellen der Antworten. Nicht wenig Aufwand, und doch immer wieder erfreulich, mitunter gar herzbewegend. Vermutlich auch für die, die aus heiterem Horizont ihre Antwort in ihrem Postfach finden. Was ich aber eigentlich sagen wollte: Das Flaschenpostamtwesen ist ja nur ein Nebenbereich der Schiffssehnsucht, sehne mich schon nach wieder mehr Schiff als Flasche. Wollte, um doch auch mal aufs Schiff zu kommen, im Juni einen Vortrag zum "Schiffspostwesen" anhören, der fiel aber leider aus. Hab also keine neuen Erkenntnisse aus der Schiffspostwelt zu bieten, also bleibt's bei der Flaschenpost – muss heute auch noch Antworten zustellen. Eine ist dabei, die war sieben Jahre unterwegs, bis sich eine Antwort auf italienisch gefunden hat ... Hier ein paar von den "schnellen", verschifft im Mai in Salzburg, beantwortet im Juni in Hamburg – und bereits zugestellt! (die italienische zeige ich vielleicht nächste woche, haltet schon mal ein wörterbuch oder eine übersetzer-app bereit!)

 

 

... wer mehr Flaschenpost lesen möchte, findet seeehr viel auf Instagram, aber das wisst ihr ja sicher schon ...